Hier ein paar Impressionen meines Langzeitprojekts:

Dem Umbau einer CB 750 Four Supersport zu einem Caferacer.

Ziel des Projekts ist es einen Caferacer nach alter Optik mit neuer

Technik und modernem Fahrwerk zu erhalten.

Dazu habe ich einem Freund nach langen Verhandlungen, die mich viel Bier und noch mehr Überzeugungsarbeit gekostet haben seine CB 750 Four Supersport abgeschwatzt.

Angefangen hat das ganze Projekt vor ca 6 Jahren.

Bevor ich die Motogarage gebaut und eröffnet habe wurde fleißig im heimischen Keller geschraubt.

Die Four im Urzustand....war schon etwas Umgebaut

Erst mal auseinander und Bestandsaufnahme

machen: "Passt die ZRX 1100 Schwinge in den Four Rahmen ?"

Naja mit ein paar modifikationen schon.

Schwingenaufnahme um ca 1mm auf jeder Seite abnehmen und noch ein paar kleine Änderungen wie die Vergrößerung der Ausgefrästen Fläche an der Schwinge im Bereich des Motor´s zur Four.

Es vergingen ein, zwei Jahre mit diversen Versuchen und Fehlkäufen die sich im Nachhinein als nicht realisierbar herausstellten.

Wunderschöne EXEL Felgen einer LC4 die sich als nicht Zulassungsfähig herausstellten....

Die Four würde zu schwer werden für die Felgen.

Ne 6Kolbenzange von Lucas und Einzelscheibe

Daraus wurde auch nix....

Zu kompliziert die Anpassung an die Aufnahmen der Gabel. Nach unzähligen versuchen habe ich mich entschieden die komplette Bremse der SP2 zu übernehmen.

Radialbrücken von GDS sollten es sein.

Eine Gabel einer SP2

und gute Bremsen.

Die Gute sollte ja ein neues Fahrwerk erhalten.

Der Öltank einer Harley sollte dem Originalen weichen um im Rahmendreieck ein wenig aufzuräumen.

Der Öltank sollte später aber noch Probleme bereiten

Der Tank wurde gegen den einer 750 Bol´dor getauscht. Passte fast Plug und Play.

Klassisch kurzes Heck

Es vergingen ein paar Jahre....die Motogarage wurde gebaut....Neueröffnung des Geschäfts und eifach nie Zeit für die Four.

Bis ich mir im Herbst 2017 das Ziel gesetzt hatte das die Four jetzt fertiggestellt wird.

Rahmen wurde "gecleant" und gekürzt.

Heckrahmen selbergebogen und dem Heckbürzel angepasst.

Es sollte eine besondere Optik werden. Etwas was es noch nicht gab. Und so fand ich im Netz einen Italienischen Lackhersteller der es ermöglicht ein Oberflächenfinish zu erstellen das gebürstetem Messing ziemlich ähnlich sieht.

Es entsteht eine rauhe Oberfläche die wirklich sehr schön ist.

Nach der Grundierung wird ein goldener Grundlack aufgebracht der nach durchtrocknung mit einem Effecklackt überzogen wird.

Jetzt ist ein bestimmes Zeitfenster einzuhalten nach dem die schwarze Effecktschicht mittels Kupferbürsten und Schleifpads je nach optischen Wünschen wieder abgebürstet wird. Danach Klarlack drauf....fertig.

Hört sich einfach an ist aber ne Höllenarbeit gewesen.

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